Was sind Fonds – Genau erklärt!

Was sind Fonds eigentlich? Fonds kaufen, wollen viele. Aber Fonds gibt es wie Sand am Meer. Mit anderen Worten, Sie können aus mehreren Tausend Fonds auswählen. Doch wer investieren will, hat die Qual der Wahl. Finanz-Skills zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Entscheidung den richtigen Fonds zu kaufen achten sollten. Ebenso, was Sie alles über Fonds wissen müssen. Aber keine Panik: Ein Computer, eine stabile Internetverbindung und ein Depot bei einem Online-Broker reichen aus, um Investmentfonds kaufen zu können.


Was sind Fonds: 6 wichtige Schritte vor dem Fonds kauf


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DIE 7 SCHLÜSSEL ZU WAHREM REICHTUM

WIE AUCH SIE FINANZIELLE UNABHÄNGIGKEIT ERREICHEN KÖNNEN

1. Die Unterscheidung - was sind Fonds 


1. 1. Offene Investmentfonds und geschlossene


Geschlossenen Fonds, die sog. Beteiligungen

Im folgenden handelt es sich um ein betriebliches Investitionsmodell.

Je nachdem können  Sie z.B. in Windkraftfonds, Schiffsfonds und Medienfonds investieren.

Meistens wird sogar in mehrere Projekte investiert. Dementgegen muss das aber nicht unbedingt sein.

Wichtig zu wissen:

Sie werden mit dem Kauf geschlossener Fonds Mitunternehmer dieses Betriebes und haften auch als solcher.

Übrigens, geschlossenen Fonds können auch für private Anleger eine brauchbare Anlageform sein.

Die Investition muss aber mit dem Bewusstsein erfolgen , dass das Geld über viele Jahre nicht verfügbar ist.

Ebenso sind die Renditen bei "funktionierenden" Beteiligungen mitunter ganz gut!


offene Investmentfonds:

Hinweis

Ein Fonds ist wie ein großer Topf, in dem beispielsweise viele Aktien und/oder Immobilen von unterschiedlichen Firmen, Branchen, Ländern in unterschiedlichem Verhältnis enthalten sind.

Übrigens, ob ein Fonds in Deutschland aufgelegt wurde, lässt sich im Normalfall an der ISIN Kennzahl erkennen: Sie beginnt mit DE.

Je nach Art des Fonds können auch noch ganz andere Wertpapiere wie z.B. Bundesanleihen, Rohstoffe und vieles mehr enthalten sein.

Ein Fondsmanager oder ein ganzes Management-Team kümmert sich um die einzelnen Anteile, die in den Fonds eingekauft oder auch verkauft werden.

Das sogenannte aktive Management.

  • Das Fondsmanagement gewichtet je nach Marktlage.
  • Ebenso verfolgt es für den Anleger die gesamte Nachrichtenlage und kauft oder verkauft die einzelnen Werte. Das ist wesentlich entspannter für den Anleger, als der Kauf einzelner Aktien. - Wenn es eilt täglich.
  • Infolgedessen geht der Fondsmanager beispielsweise aus Aktien raus und in Renten rein oder umgekehrt. Jednefalls ist das ein Teil der Dienstleistung, die mit der Managementgebühr auch entlohnt wird.
Es gibt:
  • Aktienfonds.
  • Geldmarktfonds. 
  • Rentenfonds. 
  • Offene Immobilienfonds. 
  • Dachfonds. 
  • Angle Double Right
    Mischfonds.
  • Angle Double Right
    Indexfonds (ETFs). 

Eine ausführliche Übersicht folgt später!

Obendrein werden ETFs werden noch gesondert erklärt.

Hinweis

Alle Fondsgesellschaften sind dazu verpflichtet, ausschließlich im Interesse ihrer Anleger zu handeln. Das wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der BaFin, überwacht.

Genauso, sind die Fondsmanager zu einer breiten Streuung verpflichtet.

Als Maßstab dient § 60 des Investmentgesetzes: Bei Investmentfonds darf kein einzelnes Wertpapier mehr als 10 Prozent des Fondsvermögens ausmachen.


1.2 Ausschüttende und thesaurierende Fonds

Kurzum, der Hauptunterschied liegt in der Besteuerung.


Ausschüttende Fonds:

Der Gewinn wird hier scheinbar ausgeschüttet.

Diese Ausschüttungen werden in der Regel automatisch sofort wieder gebührenfrei angelegt, sofern der Kontoinhaber nichts anderes bestimmt.

Die Fonds-Gesellschaft kauft also mit dieser Ausschüttung wieder neue Anteile des entsprechenden Fonds für den Anleger.

Hinweis

Jedenfalls muss am Tag der Ausschüttung der Gewinn gleich versteuert werden.

Dadurch gibt es einen Kursrückgang am Ausschüttungstag:

Also der Kurswert minus der Ausschüttung!


Thesaurierende Fonds:

Hinweis

Erträge werden hier automatisch wieder angelegt.

Übrigens, kennen Sie die Geschichte vom Josefspfennig:

Der Zinseszinseffekt ist auch hier das Schlagwort.

Jedenfalls werden Gewinne bis zum Tag des Verkaufs mitgeschleppt und dann erst versteuert.

Als Nachweis brauchen Sie die Steuererklärungen der vergangenen Jahre (insbesondere die Anlage „KAP“) und die Jahressteuerbescheinigungen der Depotbank.

Daher unbedingt die Unterlagen bis zum Verkauf aufbewahren!

Vorsicht!

Erträge aus ausländischen thesaurierenden Fonds müssen Sie selbst beim Finanzamt angeben.

Dazu jedenfalls die Anlage KAP in Ihrer Einkommenssteuererklärung verwenden.

Seit 2009 gilt die Abgeltungsteuer bei inländisch erzielten Kapitalerträgen. 

Bei Ausschüttungen oder Verkauf eines Fonds mit Gewinn wird die Steuer von der Verwahrungsstelle (z.B. der Bank) direkt abgeführt.

Ihre Hausbank überweist automatisch die Abgeltungssteuer (also die 26,375% / inklusive 1,375% Solidaritätszuschlag, an das zuständige Finanzamt.

Besitzen Sie Investmentfonds, müssen Sie in 2 Fällen selbst Ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben.

1. Sie verwahren Ihre Wertpapiere in einem Auslandsdepot.

2. Sie verwahren Ihre Wertpapiere in einem Inlandsdepot, legen aber die daraus resultierende Erträge wieder im Ausland an.


2. Die Abgeltungssteuer kurz erklärt

Die Abgeltungsteuer müssen wir kurz erklären, um was sind Fonds ganz zu verstehen.

Somit sind Zinsen vom Sparbuch und Dividenden aus Aktien Kapitalerträge.

Sie müssen für all Ihre Kapitalerträge seit 2009 die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zahlen.

Übrigens, bei den meisten Kapitalerträgen überweist Ihre Bank bzw. Ihr Finanzinstitut für Sie die Abgeltungssteuer direkt an das zuständige Finanzamt.

Sie müssen also für Ihre Kapitalerträge in der Regel keine Steuererklärung mehr abgeben.

Liegt Ihr persönlicher Steuersatz unter 25%, dann erhalten Sie zu viel bezahlte Abgeltungssteuer im Rahmen Ihres Einkommenssteuererklärung zurück!


Der Solidaritätszuschlag:

Obendrein werden noch 1,375% Solidaritätszuschlag auf die 25 Prozent Abgeltungssteuer erhoben.

Demzufolge beläuft sich die Abgeltungssteuer in der Summe also auf 26,375 %.


3. Was sind Fonds – der richtige Zeitpunkt


Mit breiter Streuung und langfristigem Anlagehorizont bietet die Aktienanlage überlegene Renditechancen. Und die Risiken kurzfristiger Kursschwankungen lassen sich beherrschen. Aktien oder Aktienfonds sollten aus unserer Sicht ein fester Bestandteil der Vermögensbildung und Altersvorsorgestrategie sein. Natürlich in Abhängigkeit von der persönlichen Lebenssituation.“ (Deutsches Aktieninstitut)

Übrigens, die Börse spinnt immer!

Deshalb gibt es den "richtigen" Wert einer Aktie oder eines Wertpapiers nicht.

Zu jeder Zeit führen Ängste, Euphorie und Erwartungen zu Übertreibungen in die eine oder andere Richtung.

Wichtig ist daher, dass die mittel- und insbesondere die langfristige Tendenz STEIGEND ist.

Das zeigt sich ganz klar am "Renditedreieck" des DAX  - und gilt prinzipiell auch für die meisten anderen wichtigen Börsenindizes.

Je länger der Anlagezeitraum, desto nachhaltiger positiv (und nach einigen Jahren NUR NOCH positiv) ist die Renditeentwicklung.

Entsprechend war es selbst bei den erdenklich schlechtesten Einstiegszeitpunkten vor irgendwelchen großen Krisen so.

Mit anderen Worten: Geduld ist die gefragte Tugend!

Lassen Sie sich nicht von der negativen Börsenstimmung anstecken!

Betrachten wir vielmehr das Jahr 2007, kurz vor dem Absturz der Finanzkrise.

Im "Renditedreieck" des DAX sehen Sie, dass ein Investor, der Ende 2007 DAX-Aktien kaufte, nach einem Jahr, also Ende 2008 einen Verlust von über 40% erleiden musste!

War er geduldig und hat er NICHT verkauft, sondern einfach nur durchgehalten, dann hatte er bis Ende 2017 eine Entwicklung von rund 10% pro Jahr erzielt.

Unter dem Strich, weit besser als jedes Sparbuch oder Tagesgeld!


4. Was sind Fonds – die Kostenanalyse als Entscheidungshilfe

Achten Sie auf die Kosten!

Achten Sie immer auf das "Preis/Leistungsverhältnis".


Die Kaufgebühren / der Ausgabeaufschlag

Sie kann bis zu 5 Prozent Ihrer Anlagesumme betragen!

Hinweis

Beim Onlinekauf wird in der Regel ein niedrigerer Ausgabeaufschlag erhoben als beim Kauf über Filialbanken.

Wichtig ist die Anlagedauer.

Bei einer Einmalanlage macht sich ein Ausgabeaufschlag über nur 1 Jahr betrachtet, deutlicher bemerkbar, als über 20 Jahre verteilt.

Dagegen ist es bei einem Sparplan sehr wichtig den Ausgabeaufschlag im Blick zu haben.

Jedes Mal, wenn Sie Fonds kaufen, ist auch der Ausgabeaufschlag fällig und das monatlich.

Bei Online Brokern finden Sie oft 50% oder sogar 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag für Sparpläne.

Falls Ihr gewählter Fonds – Sparplan keinen Discount hat, können Sie auch anstelle von beispielsweise 50€ monatlich das Sparintervall auf 150€ vierteljährlich ändern.

Und schon haben Sie nur alle 3 Monate die Kosten für den Kauf zu zahlen.


Die Verwaltungsgebühren

 Sie liegen je nach Fonds zwischen 0,1 und 2,5 Prozent der Anlagesumme.

Fallen erfolgsabhängige Gebühren an?

Bedeutet:

Wenn der Fonds zum Beispiel ­einen Vergleichsindex übertrifft, sind Gebühren fällig.


Depotgebühren

Wie hoch sind die Depotgebühren?

Bei Filialbanken bis zu 0,15 Prozent Ihrer Anlagesumme.

Bei Direktbanken fallen oft keine Depotgebühren an.

Wie hoch sind die Transaktionsgebühren bei der Bank?

Achten Sie auch auf die Abgeltungssteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls auf die Kirchensteuer.


Total Expense Ratio (TER)

Damit das alles mit den Kosten nicht zu kompliziert wird, gibt es die Total Expense Ratio.

Hinweis

Die TER gibt die jährlichen Kosten eines Fonds an, die zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen.

Sie beinhaltet die Managementgebühr (Verwaltungsvergütung), sowie die Depotbankgebühren und sonstige Betriebskosten.

Mit der TER können Sie erste Kostenvergleiche von Fonds durchführen.

Sie fällt je nach Fondsart unterschiedlich hoch aus:

  • Bei Aktienfonds können es 0,8 bis 3 Prozent sein.
  • Bei Rentenfonds 0,5 bis 1,3 Prozent.
  • Und bei offenen Immobilienfonds 0,5 bis 2 Prozent.

Erkundigen Sie sich bitte genau! 


5. Was sind Fonds - monatlicher Sparplan oder Einmalanlage?


Einmalanlage:

Sie kaufen die Anlage an einem bestimmten Tag zum Tageswert.

Es stellen sich hier folgende Fragen:

  • Ist der Tageswert hoch oder niedrig?
  • Was ist der richtige Zeitpunkt zum Kaufen?

Sparplan

Im Vergleich dazu der Sparplan.

Bei einem Sparplan kaufen Sie für einen von Ihnen im Vorfeld festgelegten Betrag z.B. 50€ monatlich.

Sparpläne sind in der Regel schon ab 25€ vierteljährlich möglich.

Das wären dann nur ungefähr 2€ in der Woche bzw. nur etwas 30Cent am Tag.

Hinweis

Der Tageswert wird schwanken, mal ist er teurer, mal ist er billiger.

Das gleicht sich aber aus und das ist der sog. Cost-Average-Effekt.

Gerade mit Fondssparplänen können Sie einen typischen Anlegerfehler automatisch vermeiden.

Viele Sparer kaufen Ihre Anlagen zum falschen Zeitpunkt

Wenn Sie mit einem Sparplan Fonds kaufen, kaufen Sie automatisch antizyklischen.

Bei steigenden Kursen bekommen Sie weniger Fondsanteile.

Aber bei sinkenden Kursen erhalten Sie für das gleiche Geld mehr Anteile.

Im Durchschnitt können Sie mit einem Sparplan besser abschneiden, als mit einem Einmalbetrag.


Ein weiter Vorteil vom Sparplan ist:

Ein fixer monatliche Sparbetrag hilft Ihnen beim Sparen.

Das Geld wird ja regelmäßig vom Konto abgebucht. 

Zugleich bleibt man flexibel und kann seine Sparrate jederzeit an seine veränderten Lebenssituation anpassen.

Sie können auch mit regelmäßigen kleinen Beträgen große Ziele erreichen.

Auf Dauer hilft die Sparplan-Power.

Unabhängig von der Ausschüttungsart (ausschüttend oder thesaurierend) des Wertpapieres, werden die Erträge bei Depotbanken in der Regel bei Sparplänen reinvestiert.


6. Was sind Fonds  - die Wahl der geeigneten Benchmark (Referenzindex)

Die Benchmark ist für die Erfolgsmessung Ihrer Anlage sehr wichtig.

Hinweis

Die Wertentwicklung eines Fonds wird in der Regel mit einem Vergleichsindex, der sogenannten Benchmark, auch Vergleichsmaßstab genannt, verglichen.

Ein aktives Fondsmanagement hat zum Ziel, diesen Vergleichsindex zu schlagen.

Passiv gemanagte Fonds, ETF`S haben zum Ziel, sich in etwa so wie der Vergleichsmaßstab zu entwickeln.

Ein Beispiel: 

Der Strategic Europe Value Fund von E.i. Sturdza hat in den Jahren 2012 -2015 wesentlich höhere Performance erzielt, als seine Benchmark der MSCI Europe Growth.

Die Performance eines Fonds gibt aber keine Garantie für die Zukunft.

Jedoch können die in der Vergangenheit gezeigten Ergebnisse eines Fonds viel aussagen über die Qualität des jeweiligen Fondsmanagements.

Ein Blick in die Tabelle zeigt einen Fonds und den passenden Referenzindex, die Benchmark.

Fonds kaufen Benchmark

Sie sehen:

  • Der Aktienfonds Welt hat als Benchmark in der Regel den MSCI World.
  • Die Kategorie: Mischfonds defensiv Welt lassen sich nicht mit einer Benchmark vergleichen. Hier ist zu 75% der MSCI World und zu 25% der Barclays Euro Aggregate die Benchmark.


Was sind Fonds:  Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Indizes für bestimmte Regionen.

Fonds kaufen - Index

Für Deutschland:

Der DAX 30 Performance Index ist der Leitindex.

  • Er enthält Aktien der 30 größten börsennotierten Unternehmen aus Deutschland und ist Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer.

Sicher haben sie auch schon mal vom MDAX gehört.

  • Er umfasst 50 Unternehmen, die den DAX Werten nachgeordnet sind. Quasi die 50 nächstgrößten.

Für Europa:

Der EuroStoxx 50 ist ein europäischer Bluechip-Index.

  • Bluechip steht für große Unternehmen.
  • Angle Double Right
    Er enthält die 50 führenden Unternehmen aus der Eurozone.

Für die Welt:

Der MSCI World ist ein Aktienindex, der die Aktienentwicklung von 23 Industrieländern weltweit widerspiegelt.

  • Er ist einer der wichtigsten Aktienindizes der Welt.
  • Über 1.612 Aktien aus 23 Ländern sind im MSCI World enthalten.
  • Viele Aktienfonds, die weltweit aufgestellt sind, vergleichen sich mit dem MSCI.

Die Schwellenländer sind eine Gruppe von Länder, die nicht mehr zu den Entwicklungsländern zählen, aber auch noch nicht zu den reichen Industrie - Nationen.

  • Also relativ fortgeschrittener Entwicklungsländer, die aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Eigendynamik (hohe Wachstumsraten, besonders in der Industrie) beachtliche Industrialisierungsfortschritte erzielen konnten und in ihrem Entwicklungsstand gegenüber den Industriestaaten deutlich aufgeholt haben.
  • Unterschiedliche Organisationen haben unterschiedliche Listen erstellt, deshalb schwankt die Anzahl der Staaten.

MSCI Emerging Markets ist ein Aktienindex, der die Entwicklung von Aktien mit sehr hohem Wirtschaftswachstum aus den Schwellenländern wiederspiegelt.

  • Hier sind die Chancen sehr hoch, aber gleichzeitig auch sehr hohes Risiko.
  • Denkbar wäre einen kleinen Teil seines Geldes hier zu investieren, zusätzlich zu risikoarmen Anlagewerten.
  • Das sind alphabetisch geordnet: Ägypten, Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Kolumbien, Mexico, Malaysia, Philippinen, Polen, Peru, Quatar, Russland, Südkorea, Südafrika, Taiwan, Thailand, Türkei, Tschechische Republik, Ungarn, die VAE.

Besser abgeschnitten als der breite Schwellenländerindex haben in der Vergangenheit die meisten der sogenannten BRIC-Fonds.

  • BRIC steht für: Brasilien, Russland, Indien und China.

Ebenso schon oft gehört haben Sie sicher vom Dow Jones.

  • Er enthält die 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen der USA z. B. CocaCola.

Mit den MSCI (Morgan Stanley Capital International) Indizes bekommen Sie einen Überblick über die Entwicklung der wichtigsten Aktienmärkte der Welt.

Es gibt die Aufteilung nach Ländern, Branchen, Unternehmen, Regionen.

Die MSCI Indizes sind für Investoren eine wichtige Benchmark für die Erfolgsmessung Ihrer Anlage und dienen als Basis für viele ETF´s (Exchange Traded Funds).


Was sind Fonds - in 4 Schritten zum Erfolg

Erstens: Sie brauchen ein Depot

Richten Sie sich z.B. bei einer Direktbank ein Depot ein.

Aber welche Bank ist die richtige?

Vorteile von Online Brokern:

Online Banken, wie beispielsweise die Consorsbank sind:

  • Günstiger.
  • Sie bieten Ihnen in aller Regel nicht nur die überschaubare Produktpalette einer Bank an, sondern ermöglichen Ihnen den Zugang zu vielen unterschiedlichen Finanzanlagen.
  • Sie wissen ja bereits, dass die Diversifikation an oberster Stelle beim Thema Geld anlegen steht.

Online Banken sind für Sie 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, egal wo Sie sich gerade befinden, online erreichbar.

Wir, das Finanz-Skills Team sind seit einigen Jahren Kunden der Consorsbank und haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

Unsere Wahl fiel auf diese Bank nach ausführlichem Vergleich mit anderen online Brokern.

Die Consorsbank bittet unserer Meinung nach sehr gute und sehr viele Möglichkeiten für Einsteiger und Fortgeschrittene ihr Finanzwissen zu erweitern und den Vermögensaufbau in Eigenregie zum Erfolg zu bringen.


Zweites: Wählen Sie einen Fonds

Aber was sind Fonds und welcher Fonds soll es sein?

Bei der Fondsauswahl entscheidet man sich vor der Anlage eher grundsätzlicher Art.

Passend zu den Anlagezielen und dem Risikoempfinden.

Man entscheidet sich für eine Fondsgruppe, wie beispielsweise:

  •  Rentenfonds.
  •  Mischfonds.
  • Aktienfonds.

Für eine Branche, wie beispielsweise

  • die Automobil Branche

Oder eine Region, wie beispielsweise

  •  Deutschland.
  • Europa.

 Und kauft dann einen Fonds aus diesem Segment bzw. dieser Gruppe.


Die Tabelle zeigt eine Übersicht der Investmentfonds nach zunehmender Chance bzw. zunehmendem Risiko sortiert.

fonds kaufen Überblick Fonds

Was sind Geldmarkt Fonds:

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

Was sind offene Immobilien Fonds:

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

Was sind Renten Fonds:

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

fonds kaufen  Überblick Fonds2

Was sind Misch Fonds:

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

Man unterscheidet in:

Defensive Misch-Fonds

  • Hier liegt der Aktienanteil bei 10-30%.
  •  der Anlageschwerpunkt liegt auf Rentenpapieren.

Offensive = ausgewogene Misch-Fonds

  • Hier ist der Aktienanteil bis 50% hoch.

Aggressive Misch-Fonds

  • Hier liegt der Aktienanteil bei 70-100%.
  •  Bei diesen Fonds muss der Fondsmanager nicht nur den sehr hohen Aktien Anteil in Blick haben, ist ja fast ein Aktienfonds, sondern auch die übrigen Anteile des Fonds.
  • Daher höhere Fehlerquote möglich.

Flexible = dynamische Misch-Fonds:

  • Hier gibt es keine festen Aktienanteile.
  • Deshalb ist dieser Fonds, passend zum Anlegertyp, für Anleger am interessantesten, da der Fondsmanager entsprechend der Börsenlage Anteile kauft und verkauft.



Was sind Aktien Fonds

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in unterschiedliche Aktien

Rendite

Für wen / was geeignet

Man unterscheidet Aktienfonds in Large-,Mid-, Small-Cap Fonds:

  • Entsprechend der Unternehmens Größe. Also große, mittlere und kleine Unternehmen.

Auch wird nach der jeweiligen Anlagestrategie des Fonds unterschieden in:

Value, Growth und Blend Fonds:

  • check
    Value Fonds:
    Sie sind sog. Wertfonds.Diese setzten auf Aktien von (soliden) Firmen, deren Börsenkurs weit unter dem "inneren" Wert der Firma ist.Das Management setzt in seiner Anlagestrategie sozusagen darauf, dass der Markt irgendwann erkennt, dass diese Firma viel zu billig an der Börse ist!In der Aktie bzw., dem Aktienfonds steckt sozusagen mehr an „Wert“, als der derzeitigen Kurs aktuell angibt.
  • Growth Fonds: Also Wachstumsfonds setzen auf Unternehmen, die mehr als der Durchschnitt wachsen sollen.Ziel ist also das langfristiges Wachstum des Fondsvermögens.Hier findet man hauptsächlich Branchen wie die Pharma-, Telekommunikations- , Soft- und Hardware- Branche.  
  • Blend:Ist eine Mischung aus den beiden Anlagestilen Value und Growth.

Was sind Index Fonds (ETF`s)

Hinweis

ETF´s folgen der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index, wie dem DAX oder EuroStoxx 50..

fonds kaufen  ETF´s

Bei ETF`s handelt es sich in der Regel um börsengehandelte Fonds.

Meistens sind es Aktienfonds.

Es gibt aber auch andere ETF´s, wie Anleihen ETF´s, Renten ETF´s, Rohstoffe ETF´s, Mischfonds ETF´s und so weiter.

Die Anlagestrategie von ETF`S ist passiv.

Das heißt es ist kein "aktives" Fondsmanagement vorhanden.

Kann man mit passiv investieren die Fondsmanager übertreffen?

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

Was sind Dach Fonds

Und dann sind da noch die Dachfonds.

Diese investieren in andere Investment-Fonds und haben deshalb eine doppelte Risikostreuung.

Nicht jede Fondsgesellschaft hat Dachfonds.

Dafür gibt es Gesellschaften, die ausschließlich mit Dachfonds arbeiten, wie Sauren.

Chance/Risiko

Anlagedauer

Fonds investiert in

Rendite

Für wen / was geeignet

Sie haben sich vielleicht schon für eine Fonds Gruppe entschieden.

  • Vielleicht wollen Sie Ihr Geld mittelfristig und sicher anlegen und haben sich deshalb für die Fonds Gruppe Geldmarktfonds entschieden.
  • Oder Sie sind vielleicht eher der risikobewusste Anleger, der langfristig investieren will und haben sich deshalb für die Fonds Gruppen Mischfonds und Aktienfonds entschieden.


Drittens: Risiko minimieren durch Vergleichen

Vergleichen Sie beim Fonds kaufen:

  • Die Kosten.
  • Die Anlegerinformation.
  • Das Ranking.
  • check
    Das Rating.
  • check
    Und die Risikokennzahlen der ausgewählten Fonds.

Eine ausführliche Fondsanalyse ist das Erfolgsrezept, um das Risiko den falschen Fonds zu kaufen zu minimieren-

Denken Sie immer an die Möglichkeit eines Sparplans, um den "Cost-Average-Effekt“ zu nutzen.

Viertens: Mischen Sie Ihr Depot

Denken Sie an die Diversifikation:

  • Risiko durch Streuung senken, um das Klumpenrisiko zu vermindern!

Die klassischen Core-Satellite-Strategie.

Core, der Kern: 70-90% des Kapitals

  • Als Basis dient beispielsweise ein weltweit streuender Fonds, eine breit diversifizierte Anlage.
  • Er bildet die ausreichend sichere Grundlage Ihres Portfolios.
  • Abhängig von Ihrer individuellen Risikobereitschaft fällt die Prozentzahl höher oder niedriger aus.
  • Eine kontinuierliche, durchschnittliche Rendite soll erwirtschaftet werden.
  • Beispielsweise aktiv gemanagte Fonds, wie Mischfonds Euro defensiv, europäische Blue-chips und breiter Marktindex wie der Dax oder MSCI Europe bzw. der MSCI World.
  • Angle Double Right
    Zusätzlich für mehr Sicherheit beispielsweise ein kleiner Anteil in Anleihen ETF.
fonds kaufen  Core-Satellite

Die Satelliten: 10-30% des Kapitals
Ziel: Erhöhung der Rendite Ihres Portfolios durch höhere Volatilität.

Das sogenannte i-Tüpfelchen Ihres Portfolios.

Beispielsweise ETF´S wie Emerging Market ETF, Mischung aus Sektoren- oder Länder-Indizes

Einzelaktien, Anleihen, Fonds: Rohstoffe oder Immobilien.


Fazit - Was sind Fonds – Alles was Sie über Fonds wissen müssen

Um erfolgreich in Fonds zu investieren, ist es wichtig genau zu wissen was sind Fonds und was ist alles wichtig. Ohne dieses Grundwissen gehen Sie ein viel zu hohes Risiko ein, wenn Sie in Fonds Geld anlegen.

Wie gesagt. Fonds gibt es wie Sand am Meer.

Wenn Sie aber wissen was Fonds sind, können Sie die richtige Wahl treffen.

PS.: ein LETZTER TIPP 

Mit Fonds können Sie auch in vermögenswirksame Leistungen sparen.

Das sogenannte VL Fondssparen bietet Ihnen eine gute Möglichkeit, bei vergleichsweise geringen Investitionen Einnahmen zu erzielen.

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