Passiv investieren: 3 erprobte Strategien

Passiv investieren mit ETFs bedeutet, keine zeitraubende Suche und Analyse einzelner Aktien. Mit Aktien und Börse verbinden viele Gedanken wie „aktiv handeln“, „schnell kaufen und sofort verkaufen“, „Börsennachrichten lesen“ und „sehr zeitaufwĂ€ndig“. Es bedeutet eine Geldanlage in mehrere Werte auf einmal. 

Passiv investieren spart folglich Zeit. Aber kann man durch passiv investieren mit ETFs die Fondsmanager schlagen?

Was sind ETFs


Bei ETFs, Exchange Traded Funds, handelt es sich in der Regel um börsengehandelte Index-Fonds. Und zwar meistens Aktienfonds.

Überdies gibt es aber auch andere ETF®s, wie:

  • Anleihen ETFÂŽs.
  • Renten ETFÂŽs.
  • Rohstoffe ETFÂŽs.
  • Mischfonds ETFÂŽs.

Übrigens: Die Anlagestrategie von ETFs ist passiv. Mit anderen Worten, es ist kein "aktives" Fondsmanagement vorhanden. Daher der Begriff passiv investieren. ETFs folgen der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index, wie beispielsweise dem DAX oder dem EuroStoxx 50. Beim passiv investieren, profitieren Sie daher direkt von der Marktentwicklung des jeweiligen Index. Hier haben wir eine Übersicht der wichtigsten Indizes zusammengestellt.

Passiv investieren - Indizes

Die Zusammensetzung der ETFs


Sie orientiert sich, wie gesagt, an dem zugrunde liegenden Index. Da mĂŒssen wir mal genauer hinsehen, denn es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Index beim passiv investieren abzubilden.

Erstens wÀren da die genau gleich nachgebildete ETFs.

  • Voll replizierend genannt.
  • Der Index wird hier eins-zu-eins nachgebildet.
  • Bei diesen ETFs werden einfach, stur nach Computerprogram, die Aktien des Index nachgekauft.

Und zweites gibt es die kĂŒnstlich nachgebildeten ETFs.

  • Sogenannte Swap-basierte ETFÂŽs.
  • Diese können beliebige Werte enthalten.

Bei SWAP-basierten ETFs sei noch ein gern unerwĂ€hntes Risiko der ETFs erwĂ€hnt. Der kĂŒnstlich nachgebildete ETF macht "irgendwas" um dem Index, den er abbilden möchte, „irgendwie“ nahe zu kommen.

Übrigens, die Werte eines Index Ă€ndern sich manchmal schneller, als der ETF die VerĂ€nderung abbilden kann, das nennt man dann Tracking Error. Ebenso Achtung vor Klumpenbildung und dem damit verbundenen Risiko! Doch eine regelmĂ€ĂŸige Portfolio Analyse hilft das Klumpenrisiko zu minimieren.

Ein Beispiel: Ende der 1990er Jahre bestand der finnischen Aktienindex zu 70% aus den Aktien von Nokia. Die Titel verloren aber 84% des Wertes und zogen den Index in die Tiefe.

Noch ein Beispiel: 2014 bestand der Swiss-Market-Index zu ĂŒber 50% aus den drei Aktien von Novartis, Roche und NestlĂ©.

Die Kosten


Immerhin fallen die Kosten von ETFs in der Regel geringer aus, als bei anderen Investmentfonds. Diese GebĂŒhren sind ĂŒbrigens der Grund warum ein ETF nie ganz genau wie der zugrunde liegenden Index performt.

Erstens gibt es keinen ĂŒblichen Ausgabeaufschlag, sondern den Spread. Das ist die Differenz zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs. Der Spread liegt in der Regel zwischen 0,15-0,2% der Anlagesumme. ZusĂ€tzlich fallen die jĂ€hrlichen VerwaltungsgebĂŒhren von ca.0,2 bis 0,5 Prozent der Anlagesumme an. Ebenso sind da noch die TransaktionsgebĂŒhren der Depotbank bei Kauf und Verkauf zu erwĂ€hnen. Wie gesagt passiv investieren, deshalb gibt es keine Management- und Performance-GebĂŒhren.

Dementsprechend ist passiv investieren mit ETFs gĂŒnstiger, als Ihr Geld in aktiv gemanagte Investmentfonds zu investieren.

Die Rendite


In Folge dessen ist die Rendite eines ETFs ist die Index-Performance minus der anfallenden Kosten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass es Fondsmanagern durchaus gelingt, besser abzuschneiden als der Vergleichsindex. Was wiederum ein Argument fĂŒr aktiv gemanagte Fonds ist.

Aber die niedrigen GebĂŒhren beim passiv investieren mit ETFs im Vergleich zu den aktiv gemanagten Indexfonds, können die Rendite eines ETFs höher ausfallen lassen. Da wie gesagt, ETFs ja passiv investieren bedeutet.  Also sie passiv gemanagt sind. Demzufolge entwickeln sie sich selten besser als der zugrunde liegenden Index. Das hat wiederum Auswirkung auf die Rendite.

Beim passiv investieren mit ETFs zÀhlt folglich:

  • Bleiben Sie gelassen!
  • Zeit bringt Geld!
  • Mögliche Verluste gleichen sich oft durch eine langfristige Anlagedauer aus.

"Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nĂ€chste kommt mit Sicherheit." (Zitat: AndrĂ© Kostolany)



Mögliche ETF – Anbieter


In Folge dessen ist die Rendite eines ETFs ist die Index-Performance minus der anfallenden Kosten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass es Fondsmanagern durchaus gelingt, besser abzuschneiden als der Vergleichsindex. Was wiederum ein Argument fĂŒr aktiv gemanagte Fonds ist.

Passiv investieren

In 4 Schritten passiv investieren mit ETFs


1. Sie brauchen ein Depot.

2. WĂ€hlen Sie einen Index.

Aber Achtung:  JEDER kann einen eigenen Index mit Aktien fĂŒllen und ETFs verkaufen.

Deshalb unser Tipp: WĂ€hlen Sie einen bekannten Index. Wenn Sie mit einem Index beginnen wollen, beispielsweise als Fundament, bietet in der Regel der MSCI-World-Index die breiteste Streuung. Übrigens,etablierte Indizes sind fĂŒr eine langfristige Geldanlage sehr gut geeignet.

Um aber den passenden Index zu finden, mĂŒssen wir noch ein bisschen tiefer in die Theorie einsteigen. Man unterscheidet nĂ€mlich die Indizes beim passiv investieren in Kursindex oder Performanceindex. Bei viele Indexanbieter gibt es beide Varianten eines Indizes. Andersherum gibt jedoch bekannte Indizes, die nur als Kursindex existieren, beispielsweise der Dow Jones, dem bekannteste Aktienindex der Welt.


Passiv investieren mit dem Kursindex (Price Index)

Beim Kursindex wird nur die aktuelle Kursentwicklung berĂŒcksichtigt. Das bedeutet: Dividenden und vergleichbare AusschĂŒttungen werden nicht reinvestierte, sondern ausgeschĂŒttet. Als Anleger verzichtet man im Prinzip auf alle Dividenden im Index. Jedenfalls kann das erhebliche Auswirkungen auf die erzielte Rendite haben, wie das folgende Beispiel vom DAX zeigt. Außerdem sind Kursindizes weit verbreitet. Die meisten und vor allem wichtigen weltweiten Indizes werden als Kurs-Indizes berechnet. Ebenso wird der Kursindindx neben den Performanceindizes oft gleichberechtigt genutzt.


Passiv investieren mit dem Performanceindex

Der Performanceindex, auch total Return Indizes genannt, berĂŒcksichtigt die Kursentwicklung und zusĂ€tzlich die reinvestierte jĂ€hrliche Dividende. Vergleichbar mit dem ZinseszinsEffekt beim vertrauen Sparbuch. Übrigens, Zinseszins „funktioniert“ prinzipiell bei Aktien. Demzufolge sollten Anleger sich, wenn vorhanden, fĂŒr den Performanceindex entscheiden.

 

Vergleich Kursindex und Performanceindex

2. WĂ€hlen Sie einen Index.

Aber Achtung:  JEDER kann einen eigenen Index mit Aktien fĂŒllen und ETFs verkaufen.

Deshalb unser Tipp: WĂ€hlen Sie einen bekannten Index. Wenn Sie mit einem Index beginnen wollen, beispielsweise als Fundament, bietet in der Regel der MSCI-World-Index die breiteste Streuung. Übrigens,etablierte Indizes sind fĂŒr eine langfristige Geldanlage sehr gut geeignet.

Um aber den passenden Index zu finden, mĂŒssen wir noch ein bisschen tiefer in die Theorie einsteigen. Man unterscheidet nĂ€mlich die Indizes beim passiv investieren in Kursindex oder Performanceindex. Bei viele Indexanbieter gibt es beide Varianten eines Indizes. Andersherum gibt jedoch bekannte Indizes, die nur als Kursindex existieren, beispielsweise der Dow Jones, dem bekannteste Aktienindex der Welt.


Passiv investieren mit dem Kursindex (Price Index)

Beim Kursindex wird nur die aktuelle Kursentwicklung berĂŒcksichtigt. Das bedeutet: Dividenden und vergleichbare AusschĂŒttungen werden nicht reinvestierte, sondern ausgeschĂŒttet. Als Anleger verzichtet man im Prinzip auf alle Dividenden im Index. Jedenfalls kann das erhebliche Auswirkungen auf die erzielte Rendite haben, wie das folgende Beispiel vom DAX zeigt. Außerdem sind Kursindizes weit verbreitet. Die meisten und vor allem wichtigen weltweiten Indizes werden als Kurs-Indizes berechnet. Ebenso wird der Kursindindx neben den Performanceindizes oft gleichberechtigt genutzt.


Passiv investieren mit dem Performanceindex

Der Performanceindex, auch total Return Indizes genannt, berĂŒcksichtigt die Kursentwicklung und zusĂ€tzlich die reinvestierte jĂ€hrliche Dividende. Vergleichbar mit dem ZinseszinsEffekt beim vertrauen Sparbuch. Übrigens, Zinseszins „funktioniert“ prinzipiell bei Aktien. Demzufolge sollten Anleger sich, wenn vorhanden, fĂŒr den Performanceindex entscheiden.

 

Vergleich Kursindex und Performanceindex

Passiv investieren Index

Jetzt noch zum besseren VerstĂ€ndnis ein Beispiel aus der Praxis. Der DAX Kursindex im Vergleich zum Performanceindex. Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine vereinfachte Darstellung: Der Performanceindex berĂŒcksichtigt die Kursentwicklung und zusĂ€tzlich die reinvestierten jĂ€hrlichen Dividenden. Unter dem Strich wirkt sich das positiv auf die Rendite aus.

Passiv investieren Dax

DAX

Deutschland hat sich insbesondere seit Anfang des Jahrtausends hervorragend entwickelt und steht weltwirtschaftlich betrachtet bestens da. Entsprechend sind die Gewinne der meisten DAX Unternehmen mitgewachsen. Und was kann man daraus nun ableiten? Der DAX und mit ihm noch viele weitere Unternehmenswerte sind nicht zu teuer. Im Gegenteil, der DAX und viele andere Unternehmen sind sehr gĂŒnstig bewertet.

FĂŒr Ihre langfristige Kapitalanlage gibt es kaum bessere Alternativen.


3. Vergleichen Sie

  • Kosten.
  • Anlegerinformation.
  • Ranking.
  • Rating.
  • Risiko - Kennzahlen.


4. Mischen Sie Ihr Depot.

Denken Sie zudem an die Diversifikation, um das Verlust-Risiko durch Streuung zu senken. ETFs können ĂŒbrigens verwendet werden, um LĂŒcken in Ihrem Portfolio zu fĂŒllen. Oder nach Bedarf bereits vorhandene Portfolios weiter zu diversifizieren.

Ein Beispiel: Basis ein weltweit streuender Fonds. ZusĂ€tzlich fĂŒr mehr Sicherheit ein kleiner Anteil in ETFs. Bei dem MĂŒnchner Unternehmen Scalable Capital investieren Sie per RoboAdviser in ein ETF Portfolio, welches auf Ihre individuelle Risikobereitschaft ausgerichtet ist.

Zu komlpiziert? 

Sie suchen eine Anleitung fĂŒr Anleger. FĂŒr Anleger, die ihr Geld eigenstĂ€ndig und entspannt in börsengehandelte Indexfonds (ETFs) anlegen wollen.

5. Lassen Sie einen Roboter fĂŒr sich arbeiten

Was ist easyROBI? 
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Damit sind Sie nicht allein. Seit der Finanzkrise ĂŒberschwemmen die Notenbanken die MĂ€rkte mit Geld, und die Zinsen fĂŒrs Sparbuch und fĂŒr festverzinsliche Anlageformen sind nahe dem Nullpunkt.

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  • BREIT DIVERSIFIZIERTES ETF-PORTFOLIO
  • MODERNES RISIKOMANAGEMENT
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easyROBI ist ein „digitales Angebot“, ein sogenannter Robo-Advisor, mit dem Sie durch die Eingabe von Informationen einen Vorschlag fĂŒr eine standardisierte Vermögensverwaltung anfordern und ein Depot bei unserer Partnerbank FFB beantragen können.

Wie funktioniert easyROBI?
Das easyROBI-ErklÀr-Video zeigt Ihnen, wie sie mit easyROBI in drei Schritten richtig einfach Geld anlegen können:

Passiv investieren mit der Branchen-Rotation


Eine mögliche taktische Strategie ist beispielsweise der Wechsel zwischen einzelnen Branchen je nach Marktbedingungen.
Die sogenannte Branchen-Rotation bietet Ihnen Branchen-basierte ETFs.

Passiv investieren mit der Core-Satellite Strategie


Eine mögliche taktische Strategie ist beispielsweise der Wechsel zwischen einzelnen Branchen je nach Marktbedingungen.
Die sogenannte Branchen-Rotation bietet Ihnen Branchen-basierte ETFs.

Eine beliebte Anlagestrategie nennt sich die Core-Satellite-Strategie. Hier ist das Kerninvestment bzw. der Kern der Strategie („Core“) ein risikoarmer Fonds. Wie beispielsweise ein ETF, der einen kostengĂŒnstigen und diversifizierten Zugang zu einem Index bietet. Ziel dieses Kerninvestments ist es, die Rendite zu erzielen, die der Marktperformance entspricht. Diese wird auf den FinanzmĂ€rkten als Beta bezeichnet.

Daneben gibt es die Satelliten-Investments („Satellites“). Dies sind in der Regel spezifischere Anlagen, deren Ziel die Generierung einer zusĂ€tzlichen Rendite ist. Diese wird auf den FinanzmĂ€rkten als Alpha oder Überrendite bezeichnet.

Satelliten können entweder spezialisierte ETFs, aktiv gemanagte Fonds, Hedge-Fonds oder Direktinvestitionen in bestimmte Wertpapiere sein.

Risikohinweis: Bitte beachten Sie, dass der Wert eines Investments nach oben, sowie nach unten gehen kann. Der jeweilige Verkaufsprospekt der ETFs enthĂ€lt die detaillierten Informationen zu spezifischen Risiken sowie steuerlichen Aspekten. So ist beispielsweise das Investment in einen ETF mit einem internationalen Fokus, potentiellen WĂ€hrungsrisiken ausgesetzt.


Passiv investieren - Core Satelite

Aktive und passive Strategien kombinieren


Bitte bedenken Sie, Je höher der Anteil der Satelliten, desto risikoreicher ist das Gesamtinvestment.

Der Core: 80-90% des Kapitals

Er bildet die ausreichend sichere Grundlage Ihres Portfolios - abhÀngig von Ihrer individuellen Risikobereitschaft. Denken Sie dabei immer mal wieder an die Portfolio Analyse, um das Verlust-Risiko zu minimieren. Eine kontinuierliche, durchschnittliche Rendite soll erwirtschaftet werden.

Möglichkeiten bieten:

  • Breit diversifizierte Anlagen, beispielsweise durch verschiedene Fondsmanager.
  • Aktiv gemanagte Fonds, wie Mischfonds Euro defensiv oder europĂ€ische blue-chips.
  • Breiter Marktindex, wie der Dax oder MSCI Europe.

Satellite: 10-20% des Kapitals

Ziel: Erhöhung der Rendite Ihres Portfolios durch höhere VolatilitĂ€t. Das i-TĂŒpfelchen Ihres Portfolios.

Möglichkeiten bieten:

  • ETFs, wie Emerging Market ETFs.
  • Mischung aus Sektoren- oder LĂ€nder-Indizes.
  • Einzelaktien.
  • Anleihen.
  • Fonds: Rohstoffe oder Immobilien.

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Fazit: Passiv investieren - mit ETFs

Kann man durch passiv investieren mit ETFs die Fondsmanager schlagen? Die klare Antwort lautet, JEIN.

Die richtige Mischung und die regelmĂ€ĂŸige Portfolio Analyse sind unserer Meinung nach die beste Strategie.

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